PRO Niederösterreich

Kategorie Kommunale Projekte

1. Platz: Gmoakuchl (Marktgemeinde Zwentendorf)
Die Marktgemeinde Zwentendorf hat im März dieses Jahres im Sozialzentrum eine Küche eingerichet, die sogenannte “Gmoakuchl”. Ein Koch und vier Küchenhilfen bereiten täglich rund 100 Essensportionen für die Kinderstube, die Kindergärten, die Schule und für Essen auf Rädern frisch zu. Dabei wird auf eine gesunde Zubereitung, Nachhaltigkeit und Regionalität bedacht genommen. Die Gmoakuchl geht dabei auch auf Ernährungsbedürfnisse der Kinder und älteren Menschen ein. Das Projekt ist nicht gewinnorientiert. Es wurde in Zusammenarbeit mit Eltern, Pädagoginnen und dem Küchenteam konzipiert und ist ein Vorzeigemodell für Gesundheit in der Gemeinde.

2. Platz: „komm und bring“ zugunsten der Tafel in Mistelbach (Claudia Musil)
Die Mitglieder haben Verwandte, Freunde und MitbürgerInnen tatkräftig animiert, Lebensmittel, Hygieneartikel etc. für die Aktion “komm und bring” zugunsten der Tafel Mistelbach zu spenden und auch selbst viele dieser Artikel beigetragen. Auch Spendengelder konnten in der Bevölkerung gesammelt werden. Ziel dieser jährlichen Aktion ist:

  • hilfsbedürftige Menschen im Weinviertel zu unterstützen
  • Menschen zum Mitmachen zu animieren und
  • Bewusstsein für jene Mitbürger zu schaffen, die aufgrund ihrer Lebensumstände in Not geraten sind

3. Platz: Verein Lichtblick, Beratung und Therapie (Dr. Michael Zeropin)
Der Verein Lichtblick besteht seit 1996. Der Kindernotruf ist eine 24-Stunden Telefonberatung, die rund um die Uhr erreichbar ist. Primäre Aufgabe ist die Intervention in akuten Krisen. Der Kindernotruf ist oft die erste Anlauf- und Kontaktstelle für Personen in einer Konflikt- und Krisensituation, insbesondere in Fällen von Gewalt und sexuellem Mißbrauch. Im Jahr 2016 haben 1.350 Personen diese Kontaktmöglichkeit in Anspruch genommen. Dieser Kindernotruf verursacht, neben der logistischen Herausforderung, hohe Kosten für die infrastrukturelle Ausstattung. Obwohl dieses Angebot durch einen Leistungszukauf des AMS, Förderungen des Landes/Abt. Jugendwohlfahrt und das Jugendministerium unterstützt wird, reichen die Gelder für die daraus folgenden notwendigen therapeutischen Leistungen, nicht aus. 2016 wurden insg. 7.365 Stunden an Beratung und Therapie investiert. Gerade dieses Angebotsspektrum macht den Verein für die soziale Infrastruktur unverzichtbar.