PRO Niederösterreich

Kategorie Nachhaltigkeit

Wir für Kinder

Im Landesinneren von Kenia, in den Regionen Bamba und Vitengeni, leben viele sehr arme Großfamilien, die Probleme bei der Versorgung, der ärztlichen Betreuung  und insbesondere bei der Schulausbildung ihrer Kinder haben. Obwohl der Besuch der öffentlichen Primary School (Volks-und Hauptschule) kostenlos ist, besuchen einige Kinder dieser Familien diese Schule nicht. Die Begründungen dafür sind sehr unterschiedlich. Einer der Hauptgründe liegt darin, dass einige Familien den zusätzlichen Unterstützungsbeitrag von jährlich 3.000 Kes (ca.30 Euro) für den Schulbesuch nicht aufbringen können. Das Projekt unterstützt 30 Kinder derartiger Familien, um ihnen eine schulische Ausbildung zu ermöglichen. Bei erfolgreicher Absolvierung der Primary School sollen diese Kinder auch beim Besuch einer Secondary School finanziell unterstützt werden. Für die Kinder kann neben der Unterstützung durch Spenden auch eine Patenschaft übernommen werden.


Children of the mountain

Der Verein „Children of the Mountain – Austria“ hat seinen Sitz in Frankenfels im Pielachtal und ist unabhängiger Partner von „Children of the Mountain“, einer registrierten Wohltätigkeitsorganisation mit Sitz in England. Zusammen wird hier Kindern aus Kathmandu geholfen. Es werden stabile, sichere Schulen und Kindergärten aufgebaut, um eine wichtige Grundausbildung und entsprechende Zukunftschancen zu ermöglichen. Das Projekt „Klettern für Kathmandu“ lief von August bis Ende November im sportwissenschaftlichen und therapeutischen Kletterzentrum in Weinburg. Ziel war es, im heurigen Jahr zum 60-jährigen Jubiläum der Erstbesteigung des Mount Everest (8.848m) 506 Routen gesponsert zu bekommen und damit den höchsten Berg der Welt in der Halle erklommen zu haben. Jede/r, der eine Route kletterte, spendete einen Euro pro Klettermeter für das Projekt. Daraus ergab sich eine Spendensumme von 10.120 Euro.


Leprahilfe Senegal

Die ProponentInnen des Vereins betreuen unter großem persönlichen Einsatz das Lepradorf M’Balling in Senegal. Der Schwerpunkt ihrer Aktivitäten hat sich von der Betreuung Leprakranker zur Unterstützung von Eigeninitiativen verlagert. So wurden in den vergangenen Jahren vier Schulklassen der Grundschule und ein neues College mit zwölf Klassen errichtet. Seit mehr als zehn Jahren wird eine Schneider‐Lehrwerkstätte betrieben, wo 25 Mädchen eine Berufsausbildung erhalten. Zahlreichen StudentInnen werden die Wohnungen bezahlt. Derzeit wird eine neue Krankenstation gebaut, die im Oktober fertiggestellt wurde. Darüber hinaus werden Handwerkern Betriebsstätten eingerichtet, für Bauern Brunnen gegraben, Pferde‐ und Eselfuhrwerke , Samen, Dünger und Werkzeuge gekauft. Neben diesen Investitionen wird eine Küche betrieben, die über 200 Schwerstbehinderte täglich mit einer vollwertigen Mahlzeit versorgt.